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Um Bornholm!

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Bornholm
wurde geschichtlich bereits im Jahre 900 nach Christi Geburt als Burgundialand mit eigenem König erwähnt. Man fand auf Bornholm arabische Münzen aus dem 7., 8. und 9. Jahrhundert, welche von Händlern aus den russischen Flussmündungen an der Ostsee stammen, die damit einen Hinweis auf bereits zu dieser Zeit bestehende Handelsbeziehungen geben.
Klippen bei Svaneke. Ferienhaus Bornholm: Svaneke

Vor etwa 10.000 Jahren erstreckte sich eine breite, mit Kiefernwäldern dicht bewachsene Landzunge vom Süden Bornholms auf die heutige norddeutsche und polnische Küste zu. Bei ruhiger See soll man die Stümpfe der Bäume am Meeresgrund noch sehen können.

Während einer sich anschliessenden Umwandlung der Ostsee von einem Süßin ein Salzwassermeer vor ca. 5.000 Jahren stieg der Wasserspiegel so an, dass die Insel, Bornholm, der 140 Millionen Jahre alte Granithorst, lhre heutige Gestalt erhielt. Da waren die Kiefernwälder bereits von den Eichenwäldern verdrängt worden, bis dann vor 1.000 Jahren grössenteils Hochheide vorherrschte. Die Aufforstung der Insel begann erst vor knapp 200 Jahren, und zwar im inneren, in Almindingen, wo neben Weissbuchen und Traubeneichen die Wildkirsche in ihrer Blütezeit der Landschaft einen besonderen Reiz verleiht. Erlenholz aber, von den zahlreichen Fischräuchereien verarbeitet, ist heute besonders gefragt. Das Kleinod unter den Pflanzen ist jedoch die blassblaue Bornholmer Anemone, die nördlich der Alpen nur hier wächst.

Die überall auf der Insel verstreut liegenden Bauernhöfe (Ein Rundflug über Bornholm, von den Flughafen Rønne aus, ist sehr zu empfehlen!) wurden seit der Eisenzeit vor mehr als 2.000 Jahren stets an der gleichen Stelle errichtet - Fachwerk- häuser mit einem schön geschnitzten Holz (Husbrand) an der Giebelspitze, deren leuchtende Kalkfarbenbemalung der Landschaft etwas Fröhliches verleiht.

Um die Jahrtausendwende begann die Christianisierung der Wikinger auf Bornholm. Die Bischöfe von Schonen errichteten zu diesem Zweck auf der insel insgesamt 15 Kirchen, darunter die reizvollen Rundkirchen, welche allerdings erst später ihr heutiges Aussehen erhielten.

Etwa in der Mitte des 13. Jahrhunderts, als die Wikinger-Fluchtburg Gamleborg (Alte Burg) und später die Lilleborg im Inselinneren zerstört wurden, begann der Erzbischof von Lund, Jakob Erlandsen, über den Klippen der Nordwestküste eine Festung zu errichten - Hammershus (1255), die heute zweitgrösste Burgruinenanlage Nordeuropas, zwischen den Häfen Vang und Hammerhavnen gelegen. Ûber 400 Jahre lang befand sich dort die Inselverwaltung (im immerwährenden Machtkampf zwischen kirchlichen und königlichen Interessen) und auch der Kerker, dessen prominenteste Gefangene wohl Leonora Christine, die Tochter Christian IV., war.

Während der Hansezeit war Bornholm vom 14. bis zum 16. Jahrhundert ein vielbenutzter Landeplatz. Vor allem "Piraten, Sachsen und Lübecker" machten den Bornholmern das Leben schwer, überfielen die Fischersiedlungen, erhoben Kriegskontributionen oder machten einfach Beute und legten die entstehenden Städte des öfteren in Schutt und Asche. So war der dänische König Frederik I. gezwungen, die Insel 1525 auf ein halbes Jahrhundert an die Lübecker zu verpfänden.

Im darauffolgenden Jahrhundert kam sie im Ergebnis des dänisch-schwedischen Krieges (1643-45) zu Schweden. Mit der Ermorderung des schwedischen Inselverwalters Printzensköld am 8. Dezember 1658 in der Storegade in Rønne (die Stelle ist im Pflaster gekennzeichnet) befreiten sich die Bornholmer unter Jens Pedersen Kofoed, Peder Olsen und Povl Ancher. Sie übereigneten ihre Insel dem dänischen König Frederik III. und dessen Erben "zu ewigem Besitz und Erbe". Die dänischen Könige hielten sich schliesslich daran, auch wenn es manchmal schwer fiel, vor allem 1660, als dafür auf Schonen verzichtet werden musste. Bis 1740 durch einen königlichen Gouverneur verwaltet, erhielt die Insel danach einem Amtmann und einen Kommandanten, wie es auch heute noch üblich ist.

Die anschliessenden zweieinhalb Jahrhunderte waren verhältnismässig ruhige Zeiten für die Inselbewohner (sieht man vom schonischen Krieg im 17., dem nordischen im 18. und dem englischen im 19. Jahrhundert ab). Dank ihrer Starrköpfigkeit lernten die Bornholmer keine Leibeigenschaft kennen. Während dieser Periode wurde mit dem Bau der Festungsanlagen auf Christiansø (1684) und in Rønne (1688) begonnen. Die Städte wuchsen mit dem Aufblühen von Handwerk und Gewerbe, wie der Bornholmer Uhrenfertigung (1745), der Keramikindustrie (1792), und des optischen Nachrichtenweses (1811); dieses erstreckte sich -über die gesamte Insel einschliesslich Christiansøs mit dem ersten Spiegelfeuer-Leuchtturm Dänemarks (1805). Zudem betrieben die Bornholmer im 19. Jahrhundert noch eine einträgliche Kaperei (vor allem von Christiansø aus, dessen Hafen zeitweise mit Schiffen vollgestopft war). Der bekannteste Vertreter, (Ritter Wolffsen, 1781 - 1836), avancierte später über die Schmuggelei zum Zollinspektor Bornholms. Wolffsen spielte übrigens auch am Theater in Rønne mit, welsches 1823 eröffnet wurde.

Vor etwa einhundert Jahren, gegen Ende des 19. Jahrhunderts, begann dann ein, nur während der beiden Weltkriege abebbender Strom von Touristen, vor allem aus Deutschland, Bornhohn zu entdecken. Während dieser Zeit wanderten aber auch junge Bornholmer nach Amerika aus.

Doch alle diese Wechselfälle des Schicksals hat die kleine Insel mit ihren grossartigen Menschen letztlich überstanden. Sie prasentiert sich dem Besucher als ein äusserst reizvolles Land- und Wasserurlaubsparadies, nur einen "Katzensprung" von Deutschlands Ostseeküste entfernt.
Ferienhaus Bornholm: Svaneke

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